Familie Gievers Borgholz

  

Das Wappen der GIEVERS zu Borgholz. 

 Im Jahre 1737 erhielt Johann Georg Giebers das Wappen seines Vater Johann Wilhelm Sanga de Montagut. Leider geriet dieses Wappen fast wieder in Vergessenheit, bis es 1890 von Johann Andreas Gievers in Baltimore / USA erneuert wurde. Dieses Wappen wurde dann am 2. April 1973 von der DEUTSCHEN HERALDISCHEN GESELLSCHAFT unter der Nr. 7303 in der Wappenrolle der registriert.

Unter einem blauen dreispitzigen Zackenschildhaupt, darin drei goldene Lilien, in Silber ein roter, drei Leisten umschliessender Ring.Auf dem rot-silbernen bewulstetem Helm mit rot-silbernen Decken der Ring mit den Leisten wie im Schilde, aufsitzend auf einem silbernen ankerendigen, am Helm mit einer goldenen Halterung befestigten, oben offenen Halbring

  
 

 

Das Borgholzer Wappen

Im zeitlichen Zusammenhang mit der Stadtwerdung in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts steht das Aufkommen des ältesten Siegels (Siegelabdruck von 1446) Es zeigt wie sein  1634 datierter Nachschnitt im Torbogen einer mit Türmen bekrönte Stadtmauer das Brustbild eines Bischoffs, vermutlich des Bischoffs von Paderborn als geistlichen Landesherrn. Darunter auf gelben Grund eine rote Lilie.Im Sekret des 17. Jahrhunderts erscheint dagegen nur die Lilie, das alte Münzzeichen des Hochstifts Paderborn. Aus dem Wappen mit drei Lilien im 19. Jahrhundert entwickelte sich auch für Borgholz als Zeichen eine Lilie (sog.kleine Siegel).Das Wappen verlieh König Wilhelm II. von Preußen 1908 mit den Farben Rot und Gelb aus dem Hochstiftswappen von Paderborn